ich sitze am fenster
tropfen ringen die fensterscheibe hinunter
tränen fließen an meinen wangen herab
unaufhaltsam
nur ein leises prasseln des regens
das auftreffen meiner tränen auf der fensterbank
stören die ruhe um mich
wie hypnotisiert schaue ich raus
bewegen tut sich nichts
keine menschenseele
und kein tier zu sehen
obwohl meine sehnsucht doch danach schreit
ich fang an zu fantasieren
und merke die sehnsucht
gibt dem leben tiefen
gefühle kommen wieder
in mir hoch
der regen wird stärker
meine tränen mehr
wie vereint spielen sie ein spiel mit mir
es wird dunkler draussen
plötzlich auch dunkler um mich
und wieder diese bilder
vereinzelnd kleine ausschnitte
ich zucke zusamm
ein blitz
dann der donner
rissen mich aus meinen träumen
ich denke nach
bin ich das wert
warum ich
doch
ich weiß
ich vermisse dich
ich brauche dich
zum leben
bitte versteh das doch